LINGUISTISCHE MERKMALE VON PHRASEOLOGISMEN MIT PERSONENNAMEN IM DEUTSCHEN

Authors

  • Madraximova Sarvinoz Xasanboy kizi Deutschlehrerin am Akademischen Lyzeum des Staatlichen Pädagogischen Instituts Urgench

Keywords:

Phraseologie, personennamen, anthroponyme, idiomatizität, semantik, pragmatik, onomastik, deutsche sprache

Abstract

Phraseologismen mit Personennamen nehmen im Deutschen eine besondere Stellung ein, da sie sprachliche Fixiertheit mit kulturellem, historischem und kognitivem Wissen verbinden. Der vorliegende Beitrag untersucht die linguistischen Merkmale solcher Phraseologismen aus struktureller, semantischer, pragmatischer und kognitiver Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Personennamen in phraseologischen Einheiten ihre ursprüngliche referenzielle Funktion verlieren und zu Trägern generalisierter, oft stereotypisierter Bedeutungen werden. Auf der Grundlage von Wörterbuchmaterial, Korpusdaten sowie Beispielen aus literarischen und publizistischen Texten werden typische Strukturtypen, Bedeutungsmodelle und kommunikative Funktionen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Personennamen in Phraseologismen nicht nur zur Bedeutungsverdichtung beitragen, sondern auch als wichtige Marker kultureller Identität und kollektiven Wissens fungieren. Die Studie leistet damit einen Beitrag zur deutschen Phraseologieforschung, zur Onomastik sowie zur kultur- und kognitionslinguistischen Analyse fester Wortverbindungen.

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References

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Published

2026-01-10

How to Cite

Madraximova Sarvinoz Xasanboy kizi. (2026). LINGUISTISCHE MERKMALE VON PHRASEOLOGISMEN MIT PERSONENNAMEN IM DEUTSCHEN. Journal of Applied Science and Social Science, 16(01), 142–147. Retrieved from https://www.internationaljournal.co.in/index.php/jasass/article/view/2923